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Ein Golf-Guide für kaltes Wetter

Ein Golf-Guide für kaltes Wetter: So spielst du dein bestes Spiel, wenn die Temperaturen sinken.

Ein Golf-Guide für kaltes Wetter: So spielst du dein bestes Spiel, wenn die Temperaturen sinken.

Der Herbst ist in vollem Gange, und für viele von uns bedeutet das bunte Blätter und kälteres Wetter. Verschaffe dir einen Vorteil, wenn die Temperaturen sinken, indem du diese Anpassungen vornimmst, die dir helfen, dein bestes Spiel zu spielen, während du gegen die Kälte ankämpfst.

Lass deine Schläger nicht mehr im Auto liegen

Auch wenn du wahrscheinlich denkst, dass du dadurch Zeit sparst, ist es keine gute Idee, deine Schläger über Nacht oder für längere Zeit im Auto zu lassen. Zunächst einmal zieht sich bei kaltem Wetter das Material deiner Griffe zusammen und wird härter, was zu Rissen führen kann. Außerdem können Graphitschäfte spröde werden und es bildet sich Kondenswasser auf Golfschlägern, die längere Zeit in der Kälte stehen. Das wirkt sich nicht nur auf deine Schläger aus, sondern kann auch deine Golfbälle beschädigen, wenn du dein Bag im Auto liegen lässt.

Bei warmem Wetter dehnen sich die Gummimischungen aus und haben mehr Rückstoß. Bei kalten Temperaturen hingegen zieht sich das Gummi zusammen und wird fest, wodurch es weniger Rückstoß gibt. Bei einer kontrollierten Temperatur bleiben deine Schläger länger sicher.

Schichtung, Schichtung, Schichtung

Die Temperaturen können sich im Herbst schnell ändern, deshalb ist eine Schicht der Schlüssel, um sich während deiner Runde wohl zu fühlen. Die meisten Pros bei der PGA Championship tragen kurzärmelige Polos als Basisschicht, was an milderen Tagen eine gute Wahl ist. Für kältere Runden solltest du auf ein langärmeliges Funktionsshirt oder ein Rollkragenshirt umsteigen. Außerdem solltest du einen Pullover tragen, der die Luftzirkulation minimiert, also keine Baumwolle.

Die neuesten Performance-Pullover halten dich gut warm und sind gleichzeitig dünn genug, um deinen Schwung nicht zu beeinträchtigen. Außerdem nehmen sie nicht viel Platz in deiner Golftasche weg, was wichtig ist, wenn du die meisten Runden zu Fuß gehst.

Und schließlich ist eine feuchtigkeitsableitende Jacke oder Weste immer eine gute Idee, besonders an windigen Tagen. Für deine untere Hälfte ist es ein Klassiker, eine Regenhose über deiner normalen Golf Hose zu tragen. Sie hält den Wind ab und wenn es dir zu heiß wird, kannst du sie leicht ausziehen. Und wenn es richtig kalt ist, tausche deine normale Baseballmütze gegen eine Mütze. Du verlierst die meiste Wärme über deinen Kopf!

Wenn du Schuhe mit schlechter Rutschfestigkeit trägst, erhöht sich dein Verletzungsrisiko, weil der Boden im Winter härter und meist glatter ist. Tausche deine Schuhe ohne Spikes gegen einen Schuh mit austauschbaren Stollen aus. Tausche deine Spikes aus, damit du ein frisches Paar hast, bevor du deine erste Runde Golf im Herbst spielst.

Laufen hält dich im Rhythmus

“Wenn die Temperatur unter 10 Grad Celsius sinkt, wird es schwieriger”, sagt Dr. John Castellani, Physiologe am United States Army Research Institute of Environmental Medicine. Laut Dr. Castellani verliert man bei dieser Temperatur das Tastempfinden und die Geschicklichkeit der Hände. Um sich warm zu halten, muss man in Bewegung bleiben, und dafür gibt es nichts Besseres als zu laufen.

Das Laufen verbessert nicht nur die Durchblutung, sondern auch deinen Griffdruck und verhindert, dass deine Muskeln während der gesamten Runde steif werden. Achte nur darauf, dass du viel Wasser trinkst, wenn du gehst. Du kannst leicht vergessen, wie viel Wasser du verlierst, wenn du bei kühleren Temperaturen spielst.

Denke daran, dass der Ball nicht so weit fliegt

Auch wenn es sich vielleicht nicht so anfühlt, fliegt dein Ball bei kaltem Wetter nicht so weit. Das liegt daran, dass kalte Luft dichter ist als warme Luft und einen zusätzlichen Luftwiderstand auf deinem Golfball erzeugt. Trackman berichtet, dass der Unterschied bei jedem Temperaturunterschied von zehn Grad etwa einen Meter beträgt. Und wenn du darüber nachdenkst, deine Golfbälle aufzuwärmen, lass es lieber. Das verstößt nicht nur gegen die Regeln, sondern ist auch erwiesenermaßen ineffektiv.

Neben der Entfernung solltest du auch andere Faktoren berücksichtigen, wenn du deine Yardage berechnest. Zum Beispiel, wie sich dein Körper bei kühlerem Wetter verhält und ob die Kleidung, die du trägst, deinen Golfschwung einschränkt. Im Allgemeinen ist es am besten, wenn du mindestens einen halben bis einen ganzen Schläger einplanst, wenn du berechnest, welchen Schläger du für eine Herbst-/Winterrunde brauchst.

Überlege dir einige kleinere Schwunganpassungen

Wenn das Wetter kälter wird, wird der Boden härter. Laut Jason Guss, einem Top-Golf-Digest-Lehrer aus Michigan, macht ein Outside-In-Schwung deinen Schwung flacher und gibt dir einen besseren Angriffswinkel, wenn du weniger Platz unter dem Ball hast. Guss sagt auch, dass ein Dreiviertel-Rückschwung dir helfen kann, bei Lagen, bei denen dein Stand vielleicht nicht so gut ist, stabil zu bleiben.

Ein Schluck Whiskey mag an einem kühlen Tag auf dem Golfplatz wie eine gute Möglichkeit zum Aufwärmen erscheinen, aber er schadet dir mehr als er nützt. Alkohol senkt deine Körperkerntemperatur, und um diesen Prozess in Gang zu setzen, reicht schon ein einziger Drink. Dieselbe Studie, die diese überraschende Wahrheit über Alkohol aufgedeckt hat, hat auch herausgefunden, dass Koffein die gleiche Wirkung auf den Körper hat. Weitere Informationen findest du in diesem Artikel, der die wissenschaftlichen Hintergründe viel besser erklärt, als ich es je könnte.

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