10 einfache Drills mit Alignment Sticks

Golf Trainingshilfe Alignment Sticks

Alignment Sticks haben sich in den letzten Jahren zu einer äußerst beliebten Trainingshilfe entwickelt. So sehr, dass Unternehmen begonnen haben, sie selbst herzustellen und zu verkaufen. Davor haben die meisten Golfer einfach ein Paar Schneestangen aus dem Baumarkt gekauft, die den Zweck erfüllten. Jetzt kannst du sogar Abdeckungen für die Stöcke finden, die sie schützen.

Ihr Aufstieg in der Popularität ist nicht sonderlich überraschend. Sie sind unglaublich einfach und bieten dem Spieler dennoch einen erheblichen Nutzen.

Wie der Name schon sagt, benutzen die meisten Spieler die Sticks, um die Ausrichtung zu verbessern, aber das ist nicht alles, was sie können.

Es gibt eine Reihe von großartigen Übungen, die du machen kannst, um verschiedene Aspekte deines Spiels zu verbessern.

In diesem Artikel werde ich zehn großartige Übungen vorstellen, die dir beim Training mit den Alignment Sticks helfen werden.

Alignment Stick Drills zum Üben

Der Train Tracks Drill

Der erste Drill, den ich bespreche, ist der sogenannte “Train Track” Drill. Im Grunde genommen ist dies die häufigste Art und Weise, wie Leute Alignment Sticks benutzen. Um diesen Drill zu machen:

  1. Lege einfach einen Stick auf den Boden, so dass er direkt auf dein Ziel zeigt.
  2. Dann legst du einen zweiten Alignment Stick parallel zum ersten, so dass deine beiden Zehen den Stick beim Ansprechen berühren.

Diese beiden Sticks bilden eine “Bahn”, die dein Schlägerblatt, deinen Körper und deine Schwungbahn in die gleiche Richtung ausrichtet

Der Narrow Path Drill

Für diesen zweiten Drill, den schmalen Pfad Drill,

  1. Nimm einfach den Alignment Stick, der quer über deine Zehen liegt (von der Übung “Train Track” oben).
  2. Bewege ihn näher an den Ball heran, so dass ein Alignment Stick ca. 2-3cm unterhalb des Balls liegt und ein Alignment Stick 2-3cm oberhalb des Balls.

Dadurch entsteht ein schmaler Pfad oder eine Bahnlinie, die dein Schläger entlang fährt. Eines der größten Dinge, die ich bei Amateurgolfern sehe, ist, dass ihre Schwungbahn zu sehr nach außen-in gerichtet ist. Das erzeugt Sidespin auf dem Ball, was zu einem Slice führt. Mit dieser engen Bahn ist es dein Ziel, Golfbälle so zu schlagen, dass dein Divot in die gleiche Richtung der engen Bahn wandert. Die Alignment Sticks als visuelle Hilfe während deines Schwungs zu haben, wird dir helfen, von einem Schwung, der zu outside-in (oder inside-out) ist, zu einem geraden Schwung überzugehen.

Drei parallele Linien Drill

Bei dieser dritten Übung brauchst du einen Freund, der dich unterstützt.

  1. Halte einen Ausrichtungsstab auf dem Boden und lege deine Fußlinie aus.
  2. Dann nimmst du den zweiten Stock und hältst ihn an deinen Unterarmen und Schultern.
  3. Diese beiden Linien sollten parallel zu dem Ausrichtungsstab auf dem Boden sein.

So kannst du feststellen, ob du dich in einer Position aufstellst, die am natürlichsten und verbundensten ist. Zu oft verdrehen und drehen Amateurgolfer ihre Schultern oder Unterarme. Das führt zu einem Haufen verschiedener Muskeln, die während des Schwungs gegeneinander arbeiten.

Dein Ziel bei dieser Übung ist es einfach, dich in die richtige Position zu bringen, damit du dich richtig ausrichten und den Ball gerade schlagen kannst.

Der Hüftstoß-Übergangsdrill

Als nächstes ist der Hip Bump Drill eine meiner Lieblingsübungen. Besonders für Spieler, die aus dem Anfängerstatus herauskommen.

  1. Bei diesem Drill steckt man einen Stock senkrecht in den Boden.
  2. Er sollte in den Boden gedrückt werden, so dass er von alleine stehen kann.
  3. Der Schläger sollte sich direkt vor deinem vorderen Fuß befinden (linker Fuß für einen Rechtshänder).
  4. Wenn du den Ball schlägst, solltest du deine vordere Hüfte in Richtung des Schlägers stoßen, so dass du das Gewicht im Treffmoment nach vorne verlagern kannst.

Dies wird dir helfen, Distanz in deinen Schlägen zu gewinnen. Wenn du mit dem Schlagen deiner Eisen Probleme hast, probiere diese Übung aus.

Takeaway Drill

Dieser nächste Takeaway Drill ist ziemlich einfach, aber effektiv.

  1. Lege einen Ausrichtungsstab auf den Boden hinter den Ball, so dass er direkt auf deiner Ziellinie liegt.
  2. Dann, wenn du deinen Rückschwung machst, achte auf zwei Dinge:
    • Erstens, versuche deinen Schlägerkopf langsam und tief zum Boden zurückzubringen, besonders mit deinem Driver. Du kannst den Ausrichtungsstab als Referenzpunkt und als Ort, an dem du deinen Schlägerkopf halten kannst, verwenden.
    • Als nächstes solltest du darauf achten, dass dein Schläger nicht über den Stock hinausgeht. Ein Takeaway, der außerhalb beginnt, wird wahrscheinlich keine konsistenten geraden Schläge produzieren.

Beginne deinen Schwung mit einem guten Takeaway und du wirst einen geraderen Schlag erzielen.

Downward Strike Drill

Der Downward Strike Drill ist großartig, um den Treffmoment beim Eisen zu verbessern.

  1. Lege einen Ausrichtungsstab auf den Boden, etwa einen Zentimeter hinter dem Ball und senkrecht zur Ziellinie.
  2. Schlage dann einfach Bälle und arbeite daran, erst den Ball und dann den Boden zu treffen.
    • Wenn du einen soliden Schlag machst, wirst du den Alignment Stick nicht treffen.
    • Sei jedoch gewarnt, wenn du den Stick solide triffst, kannst du den Ausrichtungsstab brechen. Vielleicht kann das eine Motivation sein, um sicherzustellen, dass du den richtigen Kontakt machst.
    • Achte auch darauf, dass der Stick so liegt, dass er nicht hochfliegt und dich trifft, wenn du ihn verfehlst.

Ballflug und Zielübungen

Unser nächster Drill wird vor allem beim Ballflug und Zielen helfen.

  1. Stecke einen Ausrichtungsstab vertikal in den Boden, etwa 5-10 Fuß vor deinem Ball, entlang der Ziellinie.
  2. Dann schlägst du auf den Stick.

Eine visuelle Hilfe vor dir zu haben, wird dir helfen, dich an das richtige Zielen zu gewöhnen.

Außerdem kannst du den Ausrichtungsstab als Ballflugmesser verwenden. Versuche Schläge rechts und links vom Stick zu schlagen, sowohl fading als auch drawing zum Ziel. Das wird dir wirklich helfen, konstanter zu werden und verschiedene Schläge zu treffen, wenn du es brauchst.

Du kannst auch einen zweiten Stick mit unterschiedlichen Abständen dazwischen in den Boden stecken, um daran zu arbeiten, gerade Schläge durch ein enges Ziel zu schlagen.

Schwungebene Drill

Dies ist ein weiterer meiner absoluten Favoriten. Wenn ich den Ball nicht gut treffe, kann ich mit dieser Übung den Ball fast immer geradeaus spielen.

Eine gute Übung, um deine Schwungebene und den Takeaway zu trainieren,

  1. Stecke einen Stick in einem 45-Grad-Winkel hinter dir in den Boden.
    • Er sollte ungefähr den gleichen Winkel haben wie dein Schaft bei der Ansprache.
    • Der Stick sollte ein paar Meter hinter deinem hinteren Zeh in den Boden kommen (nicht hinter der Ferse).
  2. Dann mache ein paar langsame Übungsschwünge und spüre, wie der Schläger den Ausrichtungsstab auf und ab bewegt.

Dies wird deinen Takeaway und deine gesamte Schwungebene auf dem richtigen Winkel halten. Viele Spieler bringen den Schläger natürlich zu weit außerhalb oder innerhalb dieser Linie, aber du willst, dass der Schläger direkt auf dem Alignment Stick ist.

Schau dir unbedingt unseren kompletten Artikel über die Schwungebene an. Ich halte sie wirklich für eine der wichtigsten Grundlagen.

Der “T” Drill

Viele Amateurgolfer kämpfen mit der Ballposition. Da sich die Ballposition bei fast jedem Schlag ändern sollte, kann es schwierig sein, sich an all die verschiedenen Platzierungen zu erinnern oder sich mit ihnen vertraut zu machen.

Also, um es sich bequem zu machen und die richtigen Stellen zu benutzen,

  1. Lege einen Ausrichtungsstab auf den Boden, entlang der Ziellinie, genau innerhalb des Golfballs.
  2. Dann lege einen weiteren Stick auf den Boden, senkrecht zum ersten Stock, so dass sie ein “T” bilden.
  3. Der zweite Stick wird derjenige sein, der mit dem Golfball ausgerichtet ist.

Der zweite Sick, der zwischen deinen Beinen auf dem Boden liegt, wird dir helfen zu erkennen, wo die wahre Ballposition in deinem Stand ist. Einer der Gründe, warum Amateurgolfer so viel Mühe haben, ist, dass sie denken, dass der Ball an einer bestimmten Stelle ist, aber das ist er eigentlich nicht.

Es gibt eine “gefühlte Ballposition” und eine “wahre Ballposition”. Diese Übung wird dir helfen, die wahre Ballposition zu lernen, damit du mehr Beständigkeit hast.

Putting Path Drill

Die letzte Übung ist großartig für das Putten. Sie ist sehr ähnlich wie die oben beschriebene Übung für schmale Bahnen, aber sie findet auf dem Putting Green statt.

  1. Lege zwei Ausrichtungsstöcke direkt neben der Spitze und der Ferse deines Putters ab.
  2. Finde einen Platz auf dem Übungsgrün, der ziemlich kurz und gerade ist, um diese Übung zu machen.
  3. Du willst Putts von einem Ende der Ausrichtungsstäbe schlagen und sehen, wie der Ball den ganzen Weg an den Stäben entlang geht, wo sich das Loch befindet.

Du wirst üben, den Putter gerade zurück und gerade durch den Treffmoment zu bringen. Achte darauf, dass du eine gerade Linie auf deinem Golfball markierst, so dass du diese auch mit dem Loch abgleichen kannst.

Wenn du dann den Weg richtig hinbekommst, wirst du feststellen, dass der Putterkopf kaum oder gar nicht die Innenseite der Ausrichtungsstangen verlässt.

Du wirst auch beobachten können, wie sich die Linie deines Balls perfekt gerade bis zum Loch dreht. Diese Übung wird deine Putt-Beständigkeit und deinen gesamten Roll verbessern.

Zusammenfassung

Wenn du noch keine Ausrichtungsstöcke hast, solltest du dir ein Paar kaufen. Gerne beraten wir Dich im Pro Shop bei der Auswahl der richtigen Alignment Sticks.

Wie du sehen kannst, sind Alignment Sticks unglaublich hilfreich und können eine Menge verschiedener Schwungfehler beheben. Du kannst sogar mehrere Alignment Sticks kaufen und ein paar dieser Übungen auf einmal machen. Du kannst sie in deiner Tasche mit dir herumtragen und sie immer dann herausholen, wenn du das Gefühl hast, dass dein Schwung ein bisschen daneben ist und korrigiert werden muss.

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